Sicherheit kritischer Infrastruktur: KRITIS nach Berliner Stromnetz-Anschlag
45.000 Haushalte ohne Strom.
Ein Weckruf für ganz Deutschland.
Chronologie des Blackout: Berlin ohne Strom. Was ist passiert?
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 wurden mehrere Hochspannungskabel auf einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in Brand gesetzt. Die Kabelbrücke verbindet das Kraftwerk Lichterfelde mit dem Berliner Stromnetz – eine zentrale Versorgungsader für den Südwesten der Stadt.
Fünf Hochspannungskabel wurden durch den Brand so stark beschädigt, dass ein großflächiger Stromausfall unvermeidbar war.
Zweiter Vorfall binnen weniger Monate: Bereits im September 2025 kam es in Berlin-Adlershof zu einem ähnlichen Vorfall an kritischer Strominfrastruktur, der rund 50.000 Kunden betraf. Der Januar-Vorfall übertraf diesen jedoch in Dauer und Schwere der Auswirkungen.
Auswirkungen
Betroffene Haushalte: Etwa 45.400 Haushalte in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg waren von der Stromversorgung abgeschnitten.
Betroffene Unternehmen: Rund 2.200 Unternehmen mussten Produktionsausfälle hinnehmen. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg schätzen den wirtschaftlichen Schaden auf mehrere Millionen Euro – durch Maschinenausfälle, beschädigte Anlagen und entgangene Umsätze.
Heizungsausfälle: Viele Betroffene blieben auch ohne Heizung, da sowohl Wärmepumpen als auch moderne Gasheizungen Strom für Steuerung und Betrieb benötigen.
Wiederherstellung: Die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung dauerte mehrere Tage. Provisorische Leitungen mussten verlegt werden, bevor die reguläre Versorgung schrittweise wiederaufgenommen werden konnte.
Security Berlin
Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen: Lehren aus dem Berliner Stromausfall
Berlins Stromnetz ist über Jahrzehnte gewachsen. Viele Stadtteile hängen an zentralen Knotenpunkten wie Umspannwerken oder Schaltanlagen. Ein einzelner physischer Angriffspunkt kann mehrere Leitungen gleichzeitig betreffen und große Bereiche lahmlegen.
Beim Berliner Stromausfall am 3. Januar 2026 waren mehrere Leitungen an einem Knotenpunkt betroffen. Das n-1-Prinzip greift bei Ausfall einzelner Komponenten – hier handelte es sich um keinen klassischen Einzelfehler, da mehrere Leitungen am gleichen Knotenpunkt zusammenliefen.
Vernetzte Sicherheitslösungen für KRITIS-Anlagen
Abgrenzbare Anlagen wie Umspannwerke, Schaltanlagen oder Kraftwerke lassen sich durch vernetzte, mehrstufige Sicherheitsmaßnahmen wirksam schützen. CIBORIUS kombiniert Personal mit modernster Technologie:
- Zaundetektionssysteme: Sensorik erkennt Durchbruchsversuche und triggert automatisch Kameras und Alarmierung
- Videoüberwachung: Stationäre und mobile Kamerasysteme mit KI-gestützter Analyse
- Mobile Kamerastürme: Autonome mobile Überwachungstürme für temporäre oder weitläufige Bereiche
- Drohnenüberwachung: Luftgestützte Aufklärung für schnelle Lagebilder und Großflächenüberwachung
- Sicherheitsroboter: Autonome 24/7-Patrouillen mit automatischer Zielnavigation bei Vorfällen
- Zutrittskontrolle: Elektronische Systeme mit Protokollierung und Echtzeit-Benachrichtigung
- Stationäre Sicherheitskräfte: Sofortige Intervention durch Personal vor Ort
Intelligente Vernetzung aller Systeme
Alle Komponenten sind miteinander vernetzt und triggern sich je nach Konfiguration gegenseitig:
- Zaundetektion löst aus → WatchDOME Kameraturm schwenkt automatisch zur Alarmzone
- Bewegungserkennung → CIBOTICS Roboterhund navigiert automatisch zum Ereignisort
- Kritischer Alarm → Drohne startet autonom für Luftaufklärung
- Alle Daten laufen in zentraler Leitstelle zusammen → Sicherheitskräfte erhalten Echtzeit-Lagebilder
Resultat: Keine isolierten Einzelsysteme, sondern ein intelligentes Sicherheitsnetzwerk mit automatischen Reaktionsketten.
Ausfallrisiken durch mehrstufigen Schutz reduzieren
Kritische Systeme sind potenzielle Ziele von Extremismus, Wirtschaftskriminalität oder geopolitischen Konflikten. CIBORIUS Security entwickelt vernetzte Sicherheitskonzepte, die menschliche Expertise mit automatisierten Reaktionsketten verbinden.
KRITIS-Schutz Berlin: In allen Berliner Bezirken für Sie im Einsatz
Charlottenburg-Wilmersdorf | Friedrichshain-Kreuzberg | Lichtenberg | Marzahn-Hellersdorf | Mitte | Neukölln | Pankow | Reinickendorf | Spandau | Steglitz-Zehlendorf | Tempelhof-Schöneberg | Treptow-Köpenick
KRITIS Sicherheitsdienste für KRITIS-Betreiber: Sichtbar, dokumentiert, reaktionsfähig – ohne falsche Versprechen.
Neue Standards nach dem Anschlag: Anforderungen für KRITIS-Betreiber
Der Berliner Stromausfall hat die Dringlichkeit des Schutzes kritischer Infrastrukturen verdeutlicht. Betreiber müssen sich auf verschärfte Anforderungen einstellen.
NIS-2-Umsetzungsgesetz
Die NIS-2-Richtlinie wurde durch das NIS-2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) in deutsches Recht übernommen. Betreiber kritischer Infrastrukturen in Energie, Verkehr, Gesundheit, Wasser und Telekommunikation sind verpflichtet:
- Risikobasierte Sicherheitsmaßnahmen auf Basis individueller Risikoanalysen umzusetzen und regelmäßig zu überprüfen.
- Physische Sicherheit „soweit angemessen“ zu gewährleisten, z.B. Schutz von Umspannwerken, Schaltanlagen, Zutrittskontrollen und Überwachungssystemen.
- Meldepflichten bei erheblichen Sicherheitsvorfällen einzuhalten, inklusive relevanter Informationen für schnelle Reaktion und Dokumentation.
- Dokumentation von Sicherheitskonzepten, Risikoanalysen und Vorfallberichten vollständig und auditierbar führen.
KRITIS-Dachgesetz
Das KRITIS-Dachgesetz schafft bundesweit einheitliche Standards für physischen und organisatorischen Schutz. Der Entwurf wurde im September 2025 beschlossen.
- Systematische Risikobewertungen für alle kritischen Standorte (§12)
- Umsetzung verhältnismäßiger Maßnahmen basierend auf Risikoanalyse (§13)
- Nachweisbare Business-Continuity- und Krisenmanagement-Konzepte
- Regelmäßige Audits durch unabhängige Stellen
Konkrete Maßnahmen für Berlin
Der Berliner Senat ermöglicht künftig umfassendere Absicherung von Anlagen – inklusive Videoüberwachung und technischer Sensorik an besonders gefährdeten Standorten.
KRITIS Sicherheit jetzt professionell umsetzen!
Sie betreiben kritische Infrastruktur in Berlin und müssen physische Sicherheitsmaßnahmen nach NIS-2 oder KRITIS-Dachgesetz umsetzen? Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Sicherheitskonzept entwickeln – professionell umgesetzt, audit-ready dokumentiert.
Physische Bedrohung: Perimeter-Schutz rückt in den Fokus.
Der Berliner Anschlag verdeutlicht einen zentralen Aspekt der aktuellen Sicherheitslage: Neben Cyberangriffen gewinnen physische Bedrohungen zunehmend an Bedeutung. Moderne Sicherheitskonzepte für KRITIS-Anlagen setzen auf mehrschichtige Schutzmaßnahmen.
Typische Schwachstellen bei kritischer Infrastruktur
- Überirdische Stromleitungen und Kabelbrücken: Weitläufig, schwer zu überwachen, leicht zugänglich
- Umspannwerke und Schaltanlagen: Oft in abgelegenen Gebieten ohne permanente Präsenz
- Wasseraufbereitungsanlagen und Pumpwerke: Kritische Knotenpunkte der Versorgung
- Erneuerbare-Energie-Anlagen: Solar- und Windparks in ländlichen Regionen
- Telekommunikationsmasten: Ziel von Sabotageakten und Drohnenangriffen
Anforderungen an zeitgemäßen Perimeter-Schutz
- Physische Barrieren: Hochsicherheitszäune, Mauern, Tore mit Zutrittskontrolle
- Elektronische Überwachung: Videoüberwachung mit intelligenter Bewegungserkennung und Alarmierung
- Mobile Überwachungssysteme: Flexible Einsatzmöglichkeiten für temporäre oder schwer zugängliche Standorte
- Sensorik und Detektion: Erschütterungs-, Wärme- und Rauchmelder für frühzeitige Warnung
- Integrierte Leitstellen: Zentrale Überwachung und schnelle Reaktionsfähigkeit rund um die Uhr
Unser Angebot: Security-Services für Ihre Sicherheit
Sicherheitsdienste
CIBOTICS Roboter
Sicherheitstechnik
Sicherheitsberatung
Objektschutz — FAQ: Häufige gestellte Fragen
Welche physischen Sicherheitsmaßnahmen schreibt NIS-2 konkret vor?
NIS-2 (Artikel 21) fordert physische Sicherheit „soweit angemessen“ basierend auf einer Risikoanalyse. Die konkreten Maßnahmen sind risikobasiert und verhältnismäßig – das heißt, Ihre individuelle Risikoanalyse gemäß § 30 BSIG bestimmt, welche Maßnahmen für Ihre spezifische Anlage erforderlich sind.
Für eingegrenzte kritische Anlagen (Umspannwerke, Kraftwerke, Rechenzentren) umfasst dies nach typischer Risikobewertung: Zutrittskontrolle, Perimeterschutz, Objektüberwachung und nachweisbare Dokumentation.
Wie sichern Videotürme KRITIS-Anlagen?
Kameratürme sind erhöhte Überwachungspunkte, die wichtige Anlagen wie Umspannwerke oder Schaltanlagen temporär oder dauerhaft beobachten können. Sie dienen der Früherkennung von Eindringlingen, Sabotageversuchen oder ungewöhnlichen Aktivitäten und können bei uns direkt mit Sicherheitsrobotern, Drohnen und Zaundetektionssystemen vernetzt werden, sodass Reaktionszeiten minimiert werden.
Wir nutzen unsere hauseigenen Türme von WatchDOME, vernetzt mit allen Überwachungseinheiten einer Anlage – Videotürme, Sicherheitsroboter, Drohnen, Leitstelle, Zaun-Detektionssystem – alles in unserem zentralen Monitoring-System. So können Sicherheitskräfte auf Auffälligkeiten in Echtzeit reagieren und die Reaktionswege deutlich verkürzen.
Was bedeutet „audit-ready Dokumentation“?
Audit-ready bedeutet, dass Ihre Sicherheitsmaßnahmen nachprüfbar dokumentiert sind und den Anforderungen von BSI-Audits, ISO 27001-Zertifizierungen oder anderen Compliance-Prüfungen entsprechen.
Für physische Sicherheit umfasst dies:
- Ereignisbuch mit chronologischer Sicherheitsprotokollierung
- Schichtwechselberichte mit Übergabeprotokollen
- Sicherheitsbegehungen mit Fotodokumentation und Mängellisten
- Schulungsnachweise für Sicherheitspersonal (§ 34a GewO, DIN 77200)
- Incident-Response-Protokolle bei Sicherheitsvorfällen
- Wartungsnachweise für technische Sicherheitssysteme
CIBORIUS Security liefert diese Dokumentation standardmäßig – digital strukturiert oder in Papierform, je nach Anforderung.
Wer führt die Risikoanalyse durch?
Die Risikoanalyse muss der Betreiber eigenverantwortlich durchführen (§ 30 BSIG, § 12 KRITIS-DachG). Sie können hierfür interne Ressourcen nutzen oder externe Berater (z.B. TÜV, spezialisierte Consultants, Wirtschaftsprüfer) hinzuziehen.
CIBORIUS Security führt keine Risikoanalysen durch – wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der in Ihrer Risikoanalyse festgelegten physischen Sicherheitsmaßnahmen. Dies gewährleistet die Unabhängigkeit der Bewertung.
Welche KRITIS-Anlagen in Berlin benötigen physischen Schutz?
Nach risikobasierter Bewertung handelt es sich typischerweise um zentrale, eingegrenzte Knotenpunkte:
- Umspannwerke und Schaltanlagen (Energie)
- Wasserwerke und Pumpstationen (Wasser)
- Rechenzentren und Vermittlungsstellen (Telekommunikation)
- Krankenhäuser und Labore (Gesundheit)
- Verkehrsleitstellen und Signalanlagen (Transport)
Diese Anlagen zeichnen sich durch definierte Grundstücksgrenzen und kontrollierbare Zugangspunkte aus – physische Sicherheitsmaßnahmen können hier wirksam implementiert werden.
Die konkrete Schutznotwendigkeit und -intensität ergibt sich aus Ihrer individuellen Risikoanalyse.
Physische Sicherheit: KRITIS Maßnahmen
Die konkrete Ausgestaltung physischer Sicherheitsmaßnahmen ergibt sich aus der risikobasierten Bewertung Ihrer Anlage gemäß § 30 BSIG und § 12 KRITIS-DachG.
CIBORIUS Security unterstützt Sie bei der Umsetzung der in Ihrer Risikoanalyse festgelegten physischen Sicherheitsmaßnahmen – DIN 77200-zertifiziert und audit-ready.
1. Perimeterschutz (äußere Sicherungsebene)
- Zaunanlage mit Übersteigschutz gemäß technischen Richtlinien
- Videoüberwachung des Außenbereichs mit Aufzeichnung
- Beleuchtungskonzept für Detektierbarkeit und abschreckende Wirkung
- Sensorik (Bewegungsmelder, Erschütterungssensoren an Zaunanlage)
- Regelmäßige Kontrollgänge durch qualifiziertes Sicherheitspersonal
2. Zutrittskontrolle (Gebäudezugang)
- Elektronische Zugangssysteme mit Protokollierung (RFID, biometrisch)
- Besetzte Eingangskontrolle durch geschultes Personal
- Besuchermanagement mit Anmeldung und Begleitung
- Vier-Augen-Prinzip für besonders sensible Bereiche (z.B. Schaltanlagen)
3. Objektschutz (24/7-Präsenz)
- Stationäre Sicherheitskräfte vor Ort mit definierten Aufgaben
- Revierdienste mit festgelegten Kontrollpunkten und Rundgängen
- Alarmreaktion bei technischen Störungen oder Sicherheitsvorfällen
- Krisenintervention und Notfallmanagement
4. Dokumentation und Audit-Readiness
- Nachweisbare Sicherheitsprotokolle (Ereignisbuch, digitale Dokumentation)
- Schichtwechselberichte mit Übergabeprotokollen
- Regelmäßige Sicherheitsbegehungen mit Fotodokumentation
- Incident-Response-Prozesse und Vorfallsdokumentation
- Schulungsnachweise für Sicherheitspersonal (§ 34a GewO, DIN 77200)
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Wir bieten Ihnen keine isolierten Sicherheitslösungen. Im Vergleich zur Vergabe an Einzelunternehmen erhalten Sie mit uns ein durchdachtes und effizientes Sicherheitskonzept. Dank modernster Sicherheitstechnik reduzieren wir den Bedarf an Wachpersonal und verschaffen Ihnen betriebswirtschaftliche Vorteile.
Schnelle Reaktion: Notruf- & Service-Leitstelle
Unsere Wachleute der Leitstelle können durch fortschritliche, KI-gestützte Technologie wie intelligente Videoanalyse schneller und effizienter als je zuvor auf potenzielle Bedrohungen reagieren und so Vandalismus, Diebstahl und Sachbeschädigung - und die damit verbundenen Kosten - verhindern, bevor sie auftreten.
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