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Er umfasst Tätigkeiten wie Objektschutz (Bewachung von Gebäuden, Baustellen oder Anlagen), Personenschutz, Veranstaltungsschutz und Streifendienste. Wachschutz kombiniert aktive Überwachung durch regelmäßige Kontrollgänge mit reaktiven Aufgaben wie Alarmverfolgung und Interventionsdienst.
Rechtlich fällt dies unter das Bewachungsgewerbe nach § 34a der Gewerbeordnung (GewO), das eine behördliche Erlaubnis erfordert und die gewerbsmäßige Bewachung fremden Eigentums oder Lebens regelt.
Während Objektschutz sich auf die kontinuierliche Überwachung von Immobilien oder Firmengeländen konzentriert, umfasst Wachschutz auch mobile und temporäre Einsätze wie Streifen- und Revierdienste sowie Alarmreaktionen.
Begriffliche Abgrenzung
Die Begriffe Wachschutz, Wachdienst und Sicherheitsdienst werden synonym verwendet und bezeichnen alle private Dienstleistungen im Bewachungsgewerbe (umgangssprachlich „Security“). Der wesentliche Unterschied liegt nur in der Nuancierung:
- Sicherheitsdienst: Moderner, breiterer Sammelbegriff mit internationalem Einfluss („Security“)
- Wachdienst/Wachschutz: Traditionellere Bezeichnung, die die aktive „Wach“-Tätigkeit (Patrouillen, Kontrollgänge) betont
Alle fallen unter dieselben gesetzlichen Regelungen (§ 34a GewO, Bewachungsverordnung).
Kernaufgaben des Wachschutzes
Objektschutz: Dauerhafte Bewachung und Sicherung von Gebäuden, Anlagen oder Geländeabschnitten zur Verhinderung unbefugten Zutritts oder von Sachbeschädigungen.
Alarmverfolgung: Schnelle Reaktion auf Alarmauslösungen durch Sicherheits- oder Überwachungsanlagen mit Vor-Ort-Überprüfung und Maßnahmenergreifung.
Mobile Kontrollfahrten: Regelmäßige Patrouillenfahrten durch definierte Gebiete oder Anlagen zur Identifikation von Sicherheitsrisiken.
Interventionsdienst: Reaktion auf sicherheitskritische Vorfälle wie Einbrüche oder Sachbeschädigung, häufig in Kooperation mit Polizei.
Zutrittskontrollen: Überwachung und Steuerung von Zugängen zu geschützten Bereichen wie Firmengeländen, Baustellen oder Veranstaltungsorten.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Wachschutz unterliegt den Vorschriften der Bewachungsverordnung (BewachV) und § 34a GewO. Wachschutzmitarbeiter müssen vor Tätigkeitsaufnahme die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO absolvieren. Diese umfasst rechtliche Grundlagen, Sicherheitsstrategien und Konfliktmanagement.
Qualifikationsanforderungen an Wachschutzpersonal
Rechtliche Qualifikationen: Erfolgreiche Sachkundeprüfung nach § 34a GewO als gesetzliche Mindestvoraussetzung.
Fortbildungen: Regelmäßige Schulungen in Deeskalationstechniken, Gefahrenabwehr und Erster Hilfe.
Persönliche Eignung: Körperliche und psychische Belastbarkeit, besonders bei nächtlichen oder mobilen Einsätzen. Schnelle Reaktionsfähigkeit und situatives Urteilsvermögen sind unerlässlich.
Mobile Wachschutzdienste: Streifen- und Revierdienste
Mobile Dienste bilden einen zentralen Bestandteil des Wachschutzes. Wachschutzpersonal fährt in regelmäßigen, aber nicht vorhersehbaren Intervallen verschiedene Objekte oder Gebiete ab. Diese Dienste sind besonders in Industriegebieten, Gewerbeparks und Wohnanlagen gefragt. Der Vorteil: Die unregelmäßige Präsenz reduziert das Risiko von Einbrüchen und Vandalismus, während im Alarmfall schnelle Vor-Ort-Reaktion möglich ist.
Stationäre Wachschutzdienste: Präsenz und Alarmverfolgung
Bei stationären Einsätzen sind Wachschutzkräfte fest an einem Standort positioniert – beispielsweise an Eingängen von Firmengeländen, auf Baustellen oder bei Großveranstaltungen. Kernaufgaben umfassen Zutrittskontrolle, Sicherstellung der Ordnung und Alarmverfolgung bei ausgelösten Sicherheitswarnungen. Das Personal agiert als erste Reaktionskraft bei sicherheitskritischen Vorfällen.
Einsatzgebiete und Zielgruppen
Gewerbe und Industrie: Werkschutz zur Absicherung von Produktionsanlagen, Lagerstätten und Logistikzentren.
Öffentliche Einrichtungen: Schulen, Krankenhäuser, Behörden mit Bedarf an regelmäßigem oder mobilem Schutz.
Veranstaltungen: Großevents, Messen, Konzerte mit temporären Sicherheitsdiensten zur Zugangskontrolle und Besuchersicherheit.
Immobilienverwaltungen: Wohnanlagen, Bürogebäude und Gewerbeimmobilien mit regelmäßiger Sicherheitsüberwachung.
Vorteile professioneller Wachschutzdienste
Präventive Abschreckung: Sichtbare Präsenz von Wachpersonal – mobil oder stationär – schreckt potenzielle Täter wirksam ab.
Schnelle Reaktionsfähigkeit: Bei Alarmen oder Vorfällen erfolgt sofortige Intervention zur Schadensminimierung.
Erhöhtes Sicherheitsgefühl: Mitarbeiter, Bewohner und Besucher profitieren von der Anwesenheit qualifizierter Sicherheitskräfte.
Flexible Anpassung: Wachschutzdienste lassen sich bedarfsgerecht konfigurieren – von mobilen Streifen bis zu stationärer Dauerüberwachung.
Herausforderungen im Wachschutz
Unvorhersehbare Gefahrensituationen: Wachschutzkräfte müssen auf verschiedenste Bedrohungen schnell und professionell reagieren können.
Physische und psychische Belastungen: Lange Arbeitszeiten, häufig nachts, sowie permanente Wachsamkeit erfordern hohe Belastbarkeit.
Schichtarbeit: Mobiler Wachschutz erfordert flexible Verfügbarkeit bei unregelmäßigen Arbeitszeiten.
Bundesweite Präsenz
Professioneller Wachschutz benötigt lokale Expertise und schnelle Reaktionszeiten. Unsere Niederlassungen stehen Ihnen deutschlandweit zur Verfügung:
- Wachschutz Berlin – Hauptstadtregion
- Wachschutz Stuttgart – Baden-Württemberg
- Wachschutz Mannheim – Metropolregion Rhein-Neckar
- Wachschutz Frankfurt – Rhein-Main-Gebiet
- Wachschutz Leipzig – Sachsen
- Wachschutz Hannover – Niedersachsen
- Wachschutz Ingolstadt – Oberbayern
- Wachschutz Erfurt – Thüringen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Wachschutz und Objektschutz?
Wachschutz ist der übergeordnete Begriff, der mobile und reaktive Dienste wie Alarmverfolgung einschließt. Objektschutz bezeichnet die dauerhafte Überwachung eines spezifischen Geländes oder Objekts.
Welche Qualifikationen benötigt Wachschutzpersonal?
Die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ist gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich sind Schulungen in Erster Hilfe, Deeskalation und Konfliktmanagement erforderlich.
In welchen Bereichen wird Wachschutz eingesetzt?
Wachschutz findet Anwendung in Industrie, öffentlichen Einrichtungen, Wohnanlagen, auf Veranstaltungen, Baustellen und in der Logistik.
Was kostet ein Wachschutzdienst?
Die Kosten variieren nach Einsatzart, Objektgröße und Leistungsumfang. Professionelle Anbieter erstellen individuelle, bedarfsgerechte Angebote.
Wie schnell reagiert ein Wachschutzdienst bei Alarm?
Die Reaktionszeit hängt von der Einsatzart ab. Mobile Dienste erreichen typischerweise innerhalb von 15-30 Minuten den Einsatzort, stationäre Kräfte reagieren sofort.